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Passivhaus

Das Prinzip eines Passivhauses besteht darin,
sich durch solare Einstrahlung und interne Wärmegewinnung selbst
zu heizen. Die Wärmeverluste werden derart stark reduziert,
dass auf ein konventionelles Heizsystem (und auch eine Klimaanlage)
vollständig verzichtet werden kann. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen
Gebäude benötigt ein Passivhaus nur 10% der Heizwärme und spart
damit nicht nur Heizkosten, sondern belastet auch kaum noch
die Umwelt. Zusätzlich hat ein Passivhaus einen spürbar verbesserten
Wohnkomfort mit hoher Behaglichkeit.
Es ist jedoch eine kleine "Restheizung" erforderlich, die den
minimalen Wärmebedarf abdeckt. Dies ist über eine Nacherwärmung
der Zuluft möglich, wenn die maximale Heizlast weniger als 10
W/m² (Wohnfläche) beträgt.
Energiequellen:
Hochwertige
Wärmedämmung
Kontrollierte
Lüftung mit Wämerückgewinnung
Nachheizung
der Zuluft mit ca. 10 W/m²
Grundlagen für ein Passivhaus:
Die Planung von Passivhäusern stellt erhöhte Ansprüche an den
Planer. Der Heizwärmebedarf darf 15kWh/(m²a) nicht überschreiten.
Die Nachweise und Berechnungen werden mit dem Passivhaus Projektierungspaket
(PHPP) geführt.
extrem
gut gedämmte Gebäudehülle zur Minimierung der Wärmeverluste
Luftdichtigkeit
der Gebäudehülle (Leckagen vermeiden)
Durch
bestmögliche Verglasungen Nutzung der Sonnenenergie
(zur Optimierung die Hauptfassade nach Süden ausrichten)
hochwertige
Wärmerückgewinnung bei den Zu- und Abluftanlagen
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Südmeyer
und Wagner GbR - 39112 Magdeburg - Tel. : 0391 / 50 67 69 86 - Fax : 0391 / 50 67 69 88 |
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